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Aktuell befinden wir uns wieder in der Jahreszeit in der ein Großteil der Menschen an einer Erkältung, Bronchitis oder Nasennebenhöhlenentzündung erkranken. Woran liegt das? Etwa an dem kalten Wetter? Das glaube ich mittlerweile nicht mehr. Früher war ich immer der festen Überzeugung, dass ich zum Anfang der Kälteperiode und zum Ende hin eine Erkältung bekomme.

Dies habe ich auch ständig kommuniziert. Wie sollte es auch anders sein, es ist dann auch wirklich so gekommen. Diesen falschen Glaubenssatz habe ich mittlerweile aufgegeben. Eine richtige Erkältung hatte ich schon seit knapp 2 Jahren nicht mehr.

Allerdings reicht es nicht, nur daran zu glauben, dass man gesund bleibt. Wir müssen unserem Körper auch die richtigen Nährstoffe, Vitamine und Mineralien geben, damit er ein starkes Immunsystem aufbauen kann.

Die Botenstoffe in unserem Körper

Für die Milliarden biochemischer Abläufe im Stoffwechsel braucht unser Körper 45 lebensnotwendige Biostoffe. Darunter sind 11 Vitamine, 6 Mineralien, 14 Spurenelemente, 8 essenzielle Aminosäuren und 2 Fettsäuren. Somit machen die Mikronährstoffe – Vitamine, Mineralien und Spurenelemente – schon drei Viertel der notwendigen Biostoffe aus.

Bereits ein leichter Mangel verlangsamt unseren Stoffwechsel. Die Enzyme kontrollieren jede chemische Reaktion in unserem Stoffwechsel. Erst durch Mineralien, Vitamine und Spurenelemente werden sie aktiv und können ihre Arbeit aufnehmen.

Ein ganz wichtiger Punkt bei Menschen mit chronischen Erkrankungen ist der Mikronährstoffspiegel. Betroffene haben häufig einen stark erhöhten Bedarf an Mikronährstoffen wie Vitaminen und Mineralien. 

Wenn es um Entzündungen geht, so wie bei der chronischen Sinusitis, fehlen unserem Körper ganz bestimmte Nährstoffe. Diese benötigt unser Immunsystem, um gut arbeiten und den Infekt erfolgreich bekämpfen zu können.

Der erhöhte Bedarf kann viele Ursachen haben, zum Beispiel eine geschädigte Darmschleimhaut, die die Verwertung der aufgenommenen Vitamine erschwert. Auch starker oxidativer Stress durch Konflikte und Umwelteinflüsse, Allergien und Schwermetallvergiftungen können dies beeinflussen.

Nahrungsergänzung

Was auch immer der Grund ist, durch die zusätzliche Aufnahme der fehlenden Vitamine kann der Nährstoffspiegel ausgeglichen werden. Allerdings ist darauf zu achten, in welcher Form die Vitamine

aufgenommen werden, damit die erwünschten Effekte auftreten. Wichtig ist auch die zusätzliche Einnahme über einen längeren Zeitraum hinweg, ohne dabei zu hoch zu dosieren.

Verarbeitete Lebensmittel beinhalten keine Vitamine, die sich an der Zersetzung der Nährstoffe beteiligen. Die notwendigen Vitamine werden dann dem Körper entzogen. Vollkornprodukte bringen alle wichtigen Stoffe mit, die für die Aufspaltung benötigt werden. Gelagertes Obst verliert schon am 

  1. Tag 50 % der Vitamine, denn Vitamine sind sehr licht- und temperaturanfällig. Was viele nicht wissen, ist, dass die Vitaminempfehlungen der DGE (Deutschen Gesellschaft für Ernährung) nur das Minimum an Voraussetzungen für Menschen mit einer normalen Lebensweise abbilden. Wer unter chronischen Entzündungen leidet, ist daher gut beraten, zu überprüfen, ob er über Lebensmittel ausreichend Vitamine zu sich nimmt. 
  2. Andernfalls ist es eventuell nötig, diese über eine Nahrungsergänzung zu sich zu nehmen. Im Folgenden möchte ich kurz vorstellen, worauf bei den einzelnen Vitaminen und Nährstoffen geachtet werden sollte.

    Ich schneide in diesem Kapitel alle wichtigen Vitamine und Mineralstoffe an. Die Vitamin-Zufuhrempfehlungen und Informationen habe ich dem Buch „Topfit mit Vitaminen – Die Vitamin Revolution“ von Dr. Peter Strunz & Jopp Andreas und jene über Mineralien dem Buch „Mineralien – das Erfolgsprogramm“ von Dr. Peter Strunz & Jopp Andreas entnommen.

    Wer tiefer in dieses Thema eintauchen möchte, dem kann ich die beiden Bücher ans Herz legen.

    In den folgenden Blogartikel werde ich auf alle wichtigen Vitamine und Mineralstoffe eingehen. In diesem Artikel möchte ich als erstes die Antioxidantien Vitamin A, C und E genauer vorstellen.

Chronische Sinusitis geheilt Ebook Ratgeber
  • Sinusitis Symptome, die Sie kennen sollten
  • Welche Faktoren beeinflussen chronische Erkrankungen?
  • Sinusitis und Antibiotika - die Vor- und Nachteile
  • Tipps zum Umgang mit der Erkrankung
  • Sinusitis Hausmittel, die Ihnen weiterhelfen
  • Alternative Heilmethoden bei Sinusitis 
  • Wie konnte ich meine chronische Sinusitis heilen?

Antioxidantien– Perfekter Zellschutz

Antioxidantien fangen in unserem Körper die freien Radikalen ab. Jede unserer 70 Billionen Körperzellen wird am Tag von 10.000 freien Radikalen angegriffen. Um uns davor zu schützen, benötigen wir ausreichend Antioxidantien.

Dazu zählen Vitamin C, E und über 600 Pflanzenstoffe, die Karotinoide. Diese können wir nicht selber herstellen und sind über Nahrung darauf angewiesen.

Um Schäden durch freie Radikale zu vermeiden, ist es wichtig, sich möglichst früh um eine ausreichende Versorgung mit Antioxidantien zu kümmern. Sind unsere Zellen erst einmal beschädigt, ist es meist zu spät.

Dringen freie Radikale in der Zelle bis zur Erbsubstanz (der DNA) durch, können diese die Gen-Software verändern. Zellen können dann entarten und zum Beispiel zu Krebszellen mutieren.

    Wie entstehen freie Radikale?

    Freie Radikale sind aggressive kleine Elektronenteilchen.

    • UV-Strahlen produzieren freie Radikale und schädigen die Haut und Augen.
    • Bei Stoffwechselvorgängen wie Sauerstofftransport oder bei der Energiegewinnung entstehen freie Radikale.
    • Unser Immunsystem benutzt freie Radikale, um Eindringlinge abzuwehren.
    • Es können freie Radikale bei falscher Ernährung produziert werden.
    • Bei Erkrankungen entstehen freie Radikale.
    • Auch beim Leistungssport, bei ionisierender Strahlung wie bei langen Flügen, Röntgenuntersuchungen und Strahlentherapie, resultieren Radikale.
    • Sehr viele freie Radikale nimmt der Körper auch beim Rauchen auf. Eine Zigarette produziert 1000.000.000.000.000 freie Radikale.

    Karotinoide – Beta Karotin

    Ungefähr 50 Karotinoide können als Provitamin A in Vitamin A umgewandelt werden.

    • Sie neutralisieren freie Radikale.
    • Sie schützen alle Zellteile, bestimmte Organe wie die Haut, die Augen und die Lunge sowie Vitamine, Eiweiße und Erbmaterial vor Schäden durch die freien Radikale.
    • Sie stoppen das Krebszellenwachstum.
    • Sie aktivieren das Immunsystem und verbessern die Abwehrkräfte.

    Vitamin A (Retinol)

    Vitamin A sorgt für gesunde und infektfreie Schleimhäute in Lungen, Rachen, Mund, Magen, Darm, Harnwegen, Eileiter und im Genitaltrakt. Außerdem ist es aktiv bei der Herstellung von Geschlechtshormonen.

    Vitamin A kann dem unkontrollierten Wachstum von Krebszellen entgegenwirken. Auch wird die Produktion von Fresszellen, Killerzellen, Antikörpern und anderen Immunzellen gesteigert. Retinol hat zudem viele positive Effekte auf unsere Augen.

    Vitamin A stammt aus tierischen Quellen. Das Provitamin A (Karotinoide) rührt aus pflanzlichen Quellen. Es muss darauf geachtet werden, dass Vitamin A nicht überdosiert wird.

    Bei den Karotinoiden braucht man sich keine Gedanken machen, da diese nur bei Bedarf in Vitamin A umgewandelt werden. Am besten kauft man sich einen guten Gemüsesaft und trinkt täglich ein Glas davon.

    Ein Anzeichen dafür, dass der Körper zu wenig Vitamin A zur Verfügung hat, sind trockene Nasenschleimhäute und eine häufig auftretende Bronchitis. Hat man ständig eine trockene, verkrustete Nasenschleimhaut, bekommt man häufiger einen Schnupfen.

    Nasentropfen, die Vitamin A und E enthalten, regenerieren die Schleimhäute am schnellsten. Besser jedoch sollte man sich um eine ausreichende Versorgung mit Vitamin A kümmern.

    Tägliche Zufuhrempfehlungen im Vergleich

    unteres Minimum DGE

    Dr. Strunz

    oberer sicherer Bereich

     1000 μg

    1000 μg besser 6-10mg Karotinoide

    2300 μg

    Vitamin C (Ascorbinsäure)

    Die Funktion von Vitamin C im Körper ist sehr vielfältig. Als Antioxidans ist es in allen wässrigen Zellteilen wirksam und schützt Zellteile, Organe, andere Vitamine und Eiweißbausteine vor freien Radikalen.

    In unserem Stoffwechsel beteiligt sich Vitamin C an über 15.000 Stoffwechselabläufen und ist aktiv in die Hormonproduktion eingebunden. Es ist auch wichtig für die Herstellung von Nervenbotenstoffen und Kollagen für Bindegewebe, Sehnen und Knochen. Folsäure wird durch Ascorbinsäure im Körper aktiviert.

    Auch als Schadstoffentsorger macht Vitamin C einen guten Job. Es hilft, die Schadstoffe aus dem Blut zu filtern und aktiviert die Entgiftung der Leber. Es bindet Schwermetalle wie Quecksilber, Blei und andere

    Schadstoffe. Außerdem wird durch Vitamin C die Umwandlung von Nitraten in krebserregende Nitrosamine verhindert.

    Nasennebenhöhlenentzündung behandeln

    Bei den ersten Erkältungssymptomen

    Gerade beim Anbahnen einer Erkältung oder Bronchitis braucht der Körper viel Vitamin C. Tiere produzieren 20 bis 30 Mal mehr Vitamin C im Darm, als die von der DGE empfohlene Tagesdosis von 100 mg vorsieht.

    Bei einem Infekt kurbeln Tiere die Vitamin-C-Produktion nochmal um das Sechsfache an. Um die Erkältungssymptome möglichst gering zu halten oder gar eine Erkältung komplett zu vermeiden, sollte man in den ersten 6 Stunden stündlich 1000 mg Vitamin C zu sich nehmen, an den darauffolgenden Tagen jeweils 3 Mal täglich 1000 mg Vitamin C.

    Tägliche Zufuhrempfehlungen im Vergleich

    unteres Minimum DGE

    Dr. Strunz

    oberer sicherer Bereich

     100 mg

    1000 – 2000 mg

    2000 mg

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    Vitamin E (Tocopherol)

    Vitamin E hat eine Vielzahl von Aufgaben in unserem Körper. Als Antioxidans schützt es alle fetthaltigen Zellen und Botenstoffe vor freien Radikalen. Auch ungesättigte Fettsäuren werden innerhalb und außerhalb der Zelle geschützt. Es fängt Sauerstoffradikale in der Lunge und bei den Blutkörperchen ab.

    Vitamin E ist dafür verantwortlich, die ölige Schicht der Nerven und Gehirnzellen zu verteidigen. Außerdem werden die Membranen von Immunzellen und die Erbsubstanz vor den freien Radikalen geschützt.

    Als ein Teil von 144 Enzymen im Stoffwechsel verbessert Vitamin E die Abwehrkraft durch schnelle Vermehrung von Immunzellen und eine gesteigerte Produktion von Immunbotenstoffen.

    Vitamin E kann seine schützende Wirkung sehr schnell verlieren. Unser Körper kann innerhalb von einer halben Stunde bis zu 50 % des vorhandenen Vitamin E verlieren, wenn er von freien Radikalen angegriffen wird. Darum ist es wichtig, dass man mit ausreichend Vitamin C versorgt ist, um das Vitamin E zu schützen.

    Frittierte Speisen sind große Vitamin-E-Räuber. Mehrmals hocherhitze Öle sind ranzig und enthalten kein Vitamin E mehr. Nach einer Portion oxidierter Fette, wie z.B. einer Portion Pommes, steigt der Gehalt stark an.

    Je mehr ungesättigte Fettsäuren man aufnimmt, umso mehr Vitamin E braucht man, um sich zu schützen.

    Tägliche Zufuhrempfehlungen im Vergleich

    unteres Minimum DGE

    Dr. Strunz

    oberer sicherer Bereich

     12 mg

    40-100 mg

    400 mg

     
    Hiermit kommen wir zum Ende des ersten Teils der Serie: Wie wichtig sind eigentlich Vitamine? 

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