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Willkommen im zweiten Teil der Serie: Wie wichtig sind eigentlich Vitamine bei chronischer Sinusitis? In diesem Beitrag werde ich auf die B Vitamine näher eingehen. Welche B Vitamine gibt es und welche Funktionen führen sie aus?

Bekommt man über die Nahrung ausreichend Mikronährstoffe oder solltest Du Diese zusätzliche 
supplementieren? Diese und andere Fragen werden in diesem Artikel genauer betrachtet.

Was viele nicht wissen, ist, dass die Vitaminempfehlungen der DGE (Deutschen Gesellschaft für Ernährung) nur das Minimum an Voraussetzungen für Menschen mit einer normalen Lebensweise abbilden. Wer unter einer chronischen Entzündung leidet, ist daher gut beraten, zu überprüfen, ob er über Lebensmittel ausreichend Vitamine zu sich nimmt.

Andernfalls ist es eventuell nötig, diese über eine Nahrungsergänzung zu sich zu nehmen. Im Folgenden möchte ich kurz vorstellen, worauf bei den einzelnen Vitaminen und Nährstoffen geachtet werden sollte.

Wie in dem letzten Artikel verweise ich nochmal auf die beiden Bücher von Dr. Peter Strunz über Vitamine und Mineralien. Die Vitamin-Zufuhrempfehlungen und Informationen habe ich dem Buch „Topfit mit Vitaminen – Die Vitamin Revolution“* von Dr. Peter Strunz & Jopp Andreas und jene über Mineralien dem Buch „Mineralien – das Erfolgsprogramm“* von Dr. Peter Strunz & Jopp Andreas entnommen.

Wer tiefer in dieses Thema eintauchen möchte, dem kann ich die beiden Bücher ans Herz legen.

Nahrungsergänzung

B-Vitamine

B-Vitamine sind unerlässlich für das Nervensystem. Sie sind für den Stoffwechsel und die Zellerneuerung zuständig. Bei einem Mangel können Symptome wie Gereiztheit, schlechte Laune, schlechter Schlaf, Probleme mit den Schleimhäuten, Magen- und Darmprobleme, erhöhte Schmerz- und Infektanfälligkeit auftreten. Aber auch, damit der Körper grundsätzlich Entzündungen besser bekämpfen kann, werden sie benötigt. Um ausreichend B-Vitamine aufzunehmen, benutze ich den Vitamin B Komplex Forte* von Nature Love. Damit habe ich immer gute Erfahrungen gemacht.

Vitamin B1 (Thiamin)

Vitamin B1 produziert den Botenstoff Acetylcholin, der für die Gedächtnisleistung verantwortlich ist. Außerdem ist Vitamin B1 beteiligt an der Bildung von Serotonin und Adrenalin. Bei dem Abbau von Alkohol verbraucht der Stoffwechsel hohe Mengen an Vitamin B1.

Bei einem Mangel wird der letzte Rest aus den Nerven gezogen. Dadurch kann der Abbau von Acetylcholin nicht mehr verhindert werden. Ohne diesen Botenstoff kommt es dann zum Gedächtnisverlust, zum sogenannten Filmriss.

Tägliche Zufuhrempfehlungen im Vergleich

unteres Minimum DGE

Dr. Strunz

oberer sicherer Bereich

 1 -1,3 mg

10-40 mg

100 mg

Vitamin B2 (Riboflavin)

Vitamin B2 ist wichtig für die Energiegewinnung, da es am Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel beteiligt ist. Gerade in der Diät oder bei Ausdauersportarten ist ein gewisser Überschuss an Vitamin B2 notwendig, um zusätzlich Fett zu verbrennen. Vitamin B2 bietet außerdem einen guten Schutz für die Augen. Dort hilft es, die freien Radikalen abzufangen.

Tägliche Zufuhrempfehlungen im Vergleich

unteres Minimum DGE

Dr. Strunz

oberer sicherer Bereich

 1,2 -1,5 mg

10-40 mg

100 mg

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Vitamin B3 (Niacin)

Vitamin B3 ist Bestandteil von über 200 Enzymen in unserem Körper. Es ist beteiligt am Aufbau von Proteinen und bei der Zellteilung von Fetten. Vitamin B3 ist maßgeblich für die Bildung der Botenstoffe Serotonin und Melatonin verantwortlich.

Darum wird es auch das „Vitamin für guten Schlaf“ genannt. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Fähigkeit, die Blutfettwerte zu senken. Das schlechte Cholesterin (LDL) wird reduziert und das gute Cholesterin (HDL) angehoben.

Tägliche Zufuhrempfehlungen im Vergleich

unteres Minimum DGE

Dr. Strunz

oberer sicherer Bereich

 15 – 17 mg

50-200 mg

450 mg

Vitamin B5 (Pantothensäure)

Vitamin B5 ist wichtig für die Produktion der Antikörper in unserem Immunsystem. Es hilft außerdem bei der Heilung von Wunden, Ekzemen, Narben und Schleimhäuten. Für Vitamin B5 besteht kaum Gefahr, einen Mangel zu erleiden. Es ist in sehr vielen Lebensmitteln enthalten, und unser Körper kann es teilweise sogar selber herstellen.

Vitamin B6 (Pyridoxin)

Vitamin B6 ist für den Auf- und Abbau aller Eiweißstrukturen im Körper verantwortlich. Es ist unter anderem zuständig für den Aufbau der schnell erneuerbaren Zellen wie Haut, Schleimhäute, Magen, Darm, rote Blutkörperchen und Leberzellen.

Auch hilft es beim Aufbau der Nervenleitstoffe (Neurotransmitter). Vitamin B6 ist ein wichtiger Bestandteil des Immunsystems und zuständig für den Bau der Botenstoffe: Dopamin, Noradrenalin und Serotonin. Die Nervenbotenstoffe sind für die Gefühlswelt verantwortlich.

Bei Menschen mit schweren Depressionen ist zu 20 % Prozent ein Mangel der Vitamine B1, B3, B6, B9 und B12 nachgewiesen. Meistens tritt bei mehreren gleichzeitig ein Mangel auf. Ohne Vitamin B6 macht unser Immunsystem schlapp.

Bei einem Infekt vermehren sich die Immunzellen innerhalb weniger Stunden um das Hundertfache. Wenn der Eindringling bekannt ist, werden sofort Antikörper gebildet. Dafür braucht unser Körper ca. 30 % mehr Eiweiß als normal. Wenn dies nicht zugeführt wird, nimmt es sich der Körper aus der Muskelmasse. Deshalb sollte man bei einem Infekt das Immunsystem direkt mit zusätzlichem Eiweiß unterstützen. Ein gutes Eiweißpulver gehört in jede Hausapotheke. Um das Eiweiß aber sinnvoll zu verwerten, ist eine ausreichende Vitamin B6-Versorgung zwingend nötig.

Tägliche Zufuhrempfehlungen im Vergleich

unteres Minimum DGE

Dr. Strunz

oberer sicherer Bereich

 1,6 – 1,8 mg

10-40 mg

200 mg

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Vitamin B8 (Biotin)

Biotin wird auch das Vitamin H genannt. Dabei steht H für Haut und Haare. Es kräftig auch brüchige Fingernägel. Ein Mangel kommt selten vor, da ausreichend Biotin über die Nahrung aufgenommen wird.

Es kann vom Körper auch im Darm hergestellt werden. Vitamin B8 ist unter anderem beteiligt an der Bildung von Hormonen und an der Vermehrung der Lymphozyten (Immunpolizei) und Antikörper.

Außerdem ist es mit zuständig für die Produktion von Muskelglykogen (Energiespeicher) und Glukose, um den Blutzuckerspiegel zu reduzieren.

Vitamin B9 (Folat)

Vitamin B9 nennt man auch die Diva unter den Vitaminen. Das natürliche Folat ist sehr empfindlich, da es keine Hitze, kein Licht, keine Luft, keine Lagerung und keine Säure verträgt.

Die künstliche Variante ist wesentlich beständiger und hat die gleiche Bioverfügbarkeit. Es ist so gut wie nicht möglich, ausreichend Vitamin B9 mit der normalen Nahrung aufzunehmen. Ein Mangel kann dramatische Folgen haben. Es können Missbildungen bei Neugeborenen, Fehlgeburten, Herzinfarkte und Depressionen hervorgerufen werden.

Folat ist an der Bildung von den Glücksbotenstoffen wie Serotonin, Noradrenalin und Dopamin beteiligt. Ohne diesen Stoff sinkt unsere Laune in den Keller. Es arbeitet dabei mit den Vitaminen B1, B6 und B12 zusammen.

Homocystein ist ein Eiweißzwischenprodukt. Homocysteine sind messerscharf und fügen unseren Blutbahnen kleine Minirisse hinzu. Dort kann sich leicht Eiweißmüll und Fett an der Arterienwand ablagern.

Das erhöht stark das Risiko eines Herzinfarkts oder Schlaganfall. Vitamin B9 sorgt dafür, dass unsere Blutbahnen sauber bleiben, da es Homocysteine abbaut.

Tägliche Zufuhrempfehlungen im Vergleich

unteres Minimum DGE

unteres Minimum Schwangere DGE

Dr. Strunz

oberer sicherer Bereich

400 µg

600 µg

400 – 800 µg

1000 µg

Vitamin B12 (Cobalamin)

Vitamin B12 ist aktiv bei der Zellteilung, vor allem in unserem Immunsystem. Es bildet eine ölige Schutzschicht um unsere Nerven. Außerdem ist es am Bau der Gen-Software (DNA) und der Neurotransmitter beteiligt.

Mit einer normalen Ernährung hat man ausreichend Vitamin B12. Es kommt ausschließlich in tierischen Lebensmitteln vor. Unsere Leber ist unser Vitamin-B12-Speicher. Der Vorrat der Leber kann uns für ca. 10 Jahre versorgen. Der Speicher wird ständig wieder aufgefüllt, wenn wir Produkte wie Eier, Fleisch, Milch oder Fisch zu uns nehmen.

Einen Mangel an Vitamin B12 können Vegetarier, ältere Menschen ab ungefähr 65 Jahren oder Personen mit Magen-Darm-Erkrankungen erleiden. Dies macht sich dann durch Gedächtnisprobleme bemerkbar.

Die ölige Schutzsicht der Nerven trocknet aus, und die freiliegenden Nerven können beschädigt werden. Das wiederum begünstigt eine Alzheimererkrankung.

Beim Arzt werden gerne Vitamin-B12-Injektionen angeboten. Hochdosierte Vitamin-B12-Präparate stehen dem aber in keiner Weise nach.

Tägliche Zufuhrempfehlungen im Vergleich

unteres Minimum DGE

Dr. Strunz

 3 µg

5-15 µg

Nahrungsergänzung

Fazit:

Es ist sehr wichtig, dass auf die ausreichende Versorgung von B-Vitaminen geachtet wird. Gerade Personen mit einer chronischen Sinusitis haben nochmal einen erhöhten Bedarf. Um auf der sicheren Seite zu sein, nehme ich täglich den Vitamin B Komplex Forte* von Nature Love. Dort sind alle B-Vitamine in ausreichender Dosierung enthalten. Ich habe mit dem Produkt sehr gute Erfahrungen gemacht und kann es jedem ans Herz legen.

Hiermit kommen wir zum Ende des zweiten Teils der Serie: Vitamine bei chronischer Sinusitis? 

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