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Entzündungen sind Vorgänge im Körper, die in bestimmten Situationen wichtig für den Heilungsprozess sind. Doch anders sieht es aus, wenn der Körper den Entzündungsprozess nicht zu Ende bringen kann, und die Entzündung chronisch im Körper bestehen bleibt.

Wie mittlerweile bekannt und wissenschaftlich nachgewiesen ist, sind chronische Entzündungen Mitverursacher von vielen schweren Erkrankungen, darunter Krebs, Schlaganfall und Autoimmunerkrankungen.

Kein Wunder, denn der dauerhafte Zustand der Entzündung fordert dem Körper einiges ab, und schwächt die Körpersysteme auf lange Sicht. Das Immunsystem ist nicht mehr in der Lage, mit Erregern, Bakterien, Viren und Schadstoffen fertig zu werden, und macht irgendwann schlapp.

So entsteht ein Teufelskreis, denn irgendwann kann der Körper sich gegen gar nichts mehr richtig wehren, und der Zustand des Organismus wird immer schlechter, man fühlt sich auf allen Ebenen schlapp und ausgelaugt.

Nasenspray und Antibiotika

Auch die chronische Sinusitis gehört zu den chronischen Entzündungen. Wenn man diese Nasennebenhöhlenentzündung behandeln kann, dann trägt dies auch viel dazu bei, einen allgemeinen, gesunden Zustand des Organismus herbeizuführen.

Den Zusammenhang zwischen schweren Erkrankungen und chronischen Entzündungen sehen viele betroffene Menschen nicht. Sie haben sich an den Zustand gewöhnt, in dem man sich

weder richtig krank, noch wirklich gesund fühlt. Erst wenn der Leidensdruck immer größer wird, wird gehandelt. Zum Glück gibt es allerhand Maßnahmen, die bei chronischen Entzündungen angewendet werden können, und auch dauerhafte Heilung bringen können.

Im Gegensatz zur Behandlung von akuten Entzündungen ist bei der Therapie chronischer Entzündungen allerdings häufig viel Geduld und Durchhaltevermögen gefragt.

Was sind chronische Entzündungen?

Eine Entzündung ist die Reaktion des Immunsystems auf eine Bedrohung durch bestimmte Erreger oder Umstände. Bakterien, Viren, Pilze, aber auch Toxine oder Verletzungen können eine Entzündung verursachen.

Wenn der Körper erkennt, dass es Probleme dieser Art gibt, dann bereitet er die betroffene Stelle für die Arbeit des Immunsystems vor. Die Gefäße erweitern sich und mehr Blut wird an den Ort des Geschehens transportiert.

So können Immunzellen in größerer Zahl dort schneller hingelangen und ihre Arbeit verrichten. Bei dieser Arbeit entstehen teilweise auch Sekrete wie Eiter, durch die dann Abfallstoffe abtransportiert werden können.

Die Stelle, an der sich eine Entzündung abspielt, gleicht tatsächlich einer Baustelle, an der gearbeitet wird: Viele Arbeiter transportieren Material hin und her und bauen an neuen Strukturen. Bei einer akuten Entzündung ist dieser Vorgang zeitlich begrenzt, denn irgendwann hat der Körper es geschafft, durch die Entzündung einen Heilungsprozess einzuleiten, der dann auch die Heilung zur Folge hat.

Doch bei einer chronischen Entzündung ist dies anders. Die chronische Entzündung ist dadurch charakterisiert, dass sie einem Zustand entspricht, der sich zwischen akuter Entzündung und Gesundheit befindet.

Die Vorgänge laufen nicht so intensiv ab wie bei einer akuten Entzündung, und daher sind auch die Symptome nicht so ausgeprägt und heftig. Und gerade hier besteht auch die Gefahr. Denn bei einer akuten Entzündung kommt es zu Fieber und einem ausgeprägten Zustand von „Alarm“ im Körper.

Dieser führt in der Regel dazu, dass man sich schont und entsprechende Maßnahmen ergreift. Gerade auch die Schmerzen, die eine akute Entzündung oft mit sich bringt, „motivieren“ den Menschen, sich der Entzündung zu widmen.

Der Schmerz entsteht vorrangig durch die Schwellung und durch verletzte Nervenzellen im betroffenen Bereich. Es werden gleichzeitig aber auch entsprechende Botenstoffe ausgeschüttet, die die Empfindung von Schmerz hervorrufen.

Der Schmerz treibt die Betroffenen zum Handeln und dazu, sich zu schonen, was für den Heilungsprozess förderlich ist. Bei einer chronischen Entzündung sind die Schmerzen nicht so stark, dafür aber meistens dauerhaft vorhanden.

Kein Sport machen

Es kann ein Gewöhnungseffekt entstehen, der verhindert, das entsprechende Maßnahmen ergriffen werden. In diesem Falle muss man sagen, dass es nicht von Vorteil ist, dass der Mensch sich an alles gewöhnt.

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Wie entstehen chronische Entzündungen?

Wie kommt es eigentlich zu chronischen Entzündungen? Es wurde bereits erwähnt, wie und warum eine akute Entzündung zustande kommt. Eine chronische Entzündung ist im Prinzip eine nicht ausgeheilte akute Entzündung, die in einen chronischen Zustand übergegangen ist.

Von Chronizität spricht man dann, wenn eine Entzündung, wie beispielsweise die Nasennebenhöhlenentzündung länger als 12 Wochen andauert. Sie verändert sich dann insofern in ihrer Erscheinung, als dass die Symptome etwas abflachen oder sich verändern.

Ein Effekt der Gewöhnung tritt auf, und man nimmt die Beschwerden nicht mehr so bewusst intensiv wahr, weil sie einen nun schon so lange begleiten. Zwar kann es auch bei einer chronischen Entzündung zu Fieber und Schmerzen kommen, doch sind diese dann nicht mehr so stark ausgeprägt.

Der Verlauf ist von einem Auf und Ab gekennzeichnet. Typisch ist aber, dass eben kein Zustand von wirklicher Gesundheit mehr auftritt, wohingegen akute Phasen jederzeit wieder aufflammen können.

Aufflammen ist im Zusammenhang mit der chronischen Entzündung ein passender Begriff, denn
sie lässt sich tatsächlich mit dem Brennen einer Flamme vergleichen, die schwach vor sich hin flackert, oder zwischendurch kurz aufflammt.

Bakterien verursachen Entzündung

Das Wort Entzündung greift diesen Vorgang ja auch wieder auf. An irgendeiner Stelle wurde etwas entzündet, und brennt dann so lange, bis es gelöscht – in diesem Falle also geheilt – wird.

Damit es zu einer chronischen Entzündung kommt, braucht es neben dem auslösenden Faktor bestimmte Voraussetzungen. Dabei geht es vor allem um Faktoren, die mit dem körperlichen und seelischen Zustand zu tun haben.

Ein Zellmilieu, das durch einen Mangel an bestimmten Nährstoffen und Vitaminen gezeichnet ist, sind neben einem geschwächtem Immunsystem die Hauptursache für das Entstehen von chronischen Entzündungen. Gleichzeitig liegen in diesen Faktoren auch Ansätze für effektive Behandlungsmöglichkeiten für diese Art von Entzündungen.

Welche Gefahr geht von ihnen aus?

Der Zustand der Entzündung fordert den Körper sehr. Das Immunsystem ist im dauerhaften Einsatz. Da der Heilungsprozess nicht zu Ende gebracht werden kann, sind die Immunreaktionen ständig aktiv und die Immunzellen dauerhaft unterwegs.

Es braucht nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, was dadurch passiert. Der Organismus ermüdet insgesamt durch diese Dauerleistung. Es werden viele Nährstoffe verbraucht, die dann an anderer Stelle fehlen, wenn sie nicht in entsprechender Menge wieder eingenommen werden.

Die fehlende Ruhepause für das Immunsystem führt zu Immunstress, der dann zur Folge haben kann, dass die Reaktionen sich verändern. Der Körper unterscheidet dann nicht mehr genau, wogegen er eigentlich vorgeht, und greift dann eventuell auch eigene Strukturen und Zellen an.

Aus diesem Mechanismus heraus können Autoimmunerkrankungen entstehen. Vor lauter Stress und ständig geforderter Reaktion geht der Körper schließlich gegen sich selbst vor.

Dies zeigt sich bei z.B. bei der Multiplen Sklerose, bei der Nervenzellen zerstört werden, oder auch bei Krebsgeschwüren, die durch eine überschießende Bildung von entarteten Zellen gekennzeichnet sind.

Was kann man gegen chronische Entzündungen machen?

Um chronische Entzündungen wirksam zu bekämpfen, ist es sinnvoll, zu wissen, wie sie überhaupt entstehen, und welche Faktoren sie aufrechterhalten. Hier kann man dann ansetzen, um einen Heilungsprozess in Gang zu bringen.

Meistens ist es so, dass der auslösende Faktor der Entzündung, wie eine Infektion mit Bakterien oder eine Verletzung nicht die Hauptursache für die daraus entstehende Entzündung mit chronischem Verlauf ist.

Erst die zugrundeliegenden Voraussetzungen, das Milieu, das also der Körper bietet, sorgen dafür, dass es zu einem dauerhaften Verlauf kommt. Das Immunsystem ist meistens geschwächt, und schon nicht mehr in der Lage, mit dem auslösenden Angriff auf den Körper fertig zu werden.

Je mehr es dann arbeitet, desto weiter voran schreitet auch die Erschöpfung des Organismus, wenn nicht gleichzeitig ein Ausgleich durch bestimmte Maßnahmen geschaffen wird.

Grob lassen sich 4 Bausteine für die erfolgreiche Therapie einer chronischen Entzündung festlegen:

1. Die Ernährung spielt eine enorm wichtige Rolle für die Heilung einer chronischen Entzündung. Sie sorgt dafür, dass dem Körper lebenswichtige Bausteine zugeführt werden. Vor allem die Aufnahme von Vitamin C in regelmäßigen, ausreichend großen Mengen ist für die Heilung von Entzündungsprozessen sehr wichtig, und kann sogar als Therapiegrundlage genutzt werden

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Die Ernährung beeinflusst außerdem den pH-Wert im Körper, der einen großen Einfluss auf das Entstehen von Entzündungen hat, denn durch einen zu niedrigen pH-Wert wird das Milieu für Entzündungen im Bereich der Zellen erst geschaffen.

2. Die Entgiftung ist eine weitere Grundlage für die Heilung. Der Körper wird täglich mit Schadstoffen konfrontiert, zum Teil in größeren Mengen. Und teilweise können diese Toxine auch gar nicht richtig vom Organismus abgebaut werden, wie es beispielsweise beim Zahnfüllstoff Amalgam der Fall ist.

Durch schlechte Ernährung oder eine Dysbalance im Darm können zusätzlich auch auf diesem Wege Schadstoffe in den Blutkreislauf oder die Organe gelangen. Die regelmäßige Entgiftung ist daher ganz besonders wichtig, um alle diese Toxine wieder aus dem Körper heraustransportieren.

Ansonsten können sich überall da, wo sich in den Geweben Schadstoffe ansammeln, schnell neue Entzündungsherde bilden.

3. Eine gute Mundhygiene ist wichtig, um chronische Entzündungen zu verhindern, denn gerade im Mundbereich kommt es schnell zu Zahn- und Zahnfleischentzündungen, die dann chronisch werden können.

Die Nähe zur Nase bedingt auch eine Gefahr für das Entstehen von chronischer Sinusitis, und mit der Sanierung der Zähne und des Zahnfleisches lässt sich sogar eine Nasennebenhöhlenentzündung behandeln.

4. Um schließlich die Entzündung selbst zu bekämpfen, bieten sich verschiedenste Therapieformen an. Vor allem aus dem Bereich der Naturheilkunde haben sich viele Methoden bei chronischen Entzündungen bewährt. Allerdings ist es hierbei besonders wichtig, die Therapie lange genug durchzuführen.

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